Vom Büro in die Werkstatt
Hauptberuflich bin ich Maschinenbautechniker und sitze im Büro. Vor Bildschirmen, Zeichnungen und Zahlen. Was mir dort fehlt, ist das, was man in der Hand hält – und genau deshalb gibt es EICHENHÄNDIG.
Hauptberuflich bin ich Maschinenbautechniker und sitze im Büro. Vor Bildschirmen, Zeichnungen und Zahlen. Was mir dort fehlt, ist das, was man in der Hand hält – und genau deshalb gibt es EICHENHÄNDIG.
Holz hat mich schon immer interessiert. 2015 habe ich mir als Ausgleich zum Büro eine kleine Werkstatt eingerichtet: erst für mich, dann für Freunde und Familie, irgendwann für alle, die etwas Besonderes verschenken wollten. Aus dem Feierabend-Hobby ist ein zweites Handwerk geworden. Klein geblieben ist es trotzdem – und das soll auch so bleiben.
Eiche ist mein Lieblingsholz: hart, ehrlich, mit einer Maserung, die jedes Stück zum Unikat macht. Und weil bei mir alles eigenhändig entsteht, hat sich das Wortspiel geradezu angeboten – auf Fränkisch klingt „eigenhändig“ ohnehin fast wie EICHENHÄNDIG. Aus zwei Wörtern wurde eines. Und aus dem Namen eine Marke.
Mein Holz kommt aus dem Steigerwald. Kein Container, kein Zwischenhändler, keine tausende Kilometer. Ich suche jedes Brett selbst aus und entscheide, was daraus wird – manchmal bestimmt auch das Holz mit, was aus ihm werden will. Ein Ast, eine Wuchsform, eine kräftige Maserung: Was anderswo Ausschuss wäre, ist hier oft das schönste Detail.
Was als Ein-Mann-Werkstatt begann, ist längst Familiensache. Meine Frau Theresia unterstützt mich, und unsere Kinder Jakob und Rosa sind sowieso überall dabei, wo Späne fallen. Wenn du bei uns bestellst, hat dein Stück garantiert mehr als ein Paar Hände gesehen.
Jedes Produkt entsteht bei uns komplett: Idee, Entwurf, Prototyp, Fertigung. Nichts wird zugekauft und mit einem Logo versehen. EICHENHÄNDIG® ist eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke, einzelne Entwürfe sind dort zusätzlich als Design eingetragen – nicht aus Prinzipienreiterei, sondern weil in jedem davon viele Abende Arbeit stecken.
Auch beim Verpacken bleiben wir dabei: Wir verzichten auf Plastik. Karton, Papier, Holzwolle, Schnur. Was bei uns rausgeht, kannst du guten Gewissens in die Altpapiertonne geben – oder weiterverwenden.
Ich sitze nicht am Schreibtisch und denke mir Produkte aus. Die meisten Ideen entstehen nebenbei: bei einer Geburtstagseinladung, für die das passende Geschenk fehlt, bei einer Sache, die im Haushalt nicht funktioniert, bei einem Gespräch auf dem Markt. Erst kommt das Problem, dann das Holz.
Ab und zu bin ich mit einem Stand auf Märkten in der Region unterwegs. Dort kannst du die Stücke in die Hand nehmen, am Holz riechen und mir alle Fragen stellen, die eine Produktseite nicht beantworten kann. Wann und wo das nächste Mal ist, erfährst du hier auf der Seite.